Corona - Das müssen Unternehmen wissen

Covid

Corona bleibt weiterhin ein grosser Bestandteil unseres Alltags. Vor allem betroffen von den neuen Massnahmen sind kleine und mittlere Unternehmen. Was müssen Sie für Ihr Unternehmen wissen? Wir haben Ihnen nachfolgend eine Liste der wichtigsten Unterstützungen zusammengestellt.

 

Bund baut Unterstützung über das Härtefallprogramm aus

Der Bundesrat hat am 13. Januar 2021 die Bedingungen gelockert, die ein Unternehmen erfüllen muss, um Härtefallhilfe zu erhalten. Unter anderem gelten Betriebe, die seit dem 1. November 2020 insgesamt während mindestens 40 Kalendertagen behördlich geschlossen werden, neu ohne Nachweis eines Umsatzrückgangs als Härtefall. Zudem können neu auch 2021 erfolgte Umsatzrückgänge geltend gemacht werden. Die Obergrenzen für A-fonds-perdu-Beiträge werden auf 20 Prozent des Umsatzes bzw. 750 000 Franken je Unternehmen erhöht. Die Verordnungsänderung erlaubt es, Härtefälle auf breiter Front zu unterstützen. Mehr als die Hälfte der Kantone zahlt bereits im Januar Härtefallhilfen aus, im Februar dürften fast alle Kantone bereit sein.

Mehr dazu: https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/seco/nsb-news.msg-id-81966.html

 

Bundesrat passt Covid-Unterstützungshilfen der zweiten Welle an

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. November 2020 beschlossen, dem Parlament für eine dringliche Beratung in der Wintersession punktuelle Anpassungen am Covid-19-Gesetz vorzuschlagen. Damit könnte besser auf die aktuellen Entwicklungen der zweiten Welle der Covid-Pandemie reagiert werden. Der Vorschlag beinhaltet eine Aufstockung des Härtefallprogramms auf insgesamt eine Milliarde Franken und eine Erhöhung des Anteils des Bundes auf rund zwei Drittel. Ergänzend sollen die Leistungen im Bereich der Kurzarbeit erweitert werden. Im Sport sollen professionelle und semiprofessionelle Klubs auch mit
A-fonds-perdu-Beiträgen unterstützt werden können.

Mehr dazu: https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/seco/nsb-news.msg-id-81212.html

 

Verlängerung des Corona-Erwerbsersatzes auch für indirekt betroffene Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung

Viele Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sind nach wie vor oder erneut von den Massnahmen gegen das Coronavirus stark betroffen, auch wenn sie ihr Unternehmen nicht schliessen müssen. Sie können weiterhin Corona-Erwerbsersatz beanspruchen: Mit dem neuen Covid-19-Gesetz hat das Parlament diese Unterstützung verlängert und ausgeweitet. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 4. November 2020 die entsprechenden Verordnungsänderungen verabschiedet. Die neue Regelung tritt rückwirkend auf den 17. September 2020 in Kraft und ist befristet bis zum 30. Juni 2021.

Mehr dazu: https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/seco/nsb-news.msg-id-80968.html

 

Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen im Bereich Kurzarbeit werden erweitert

Der Bundesrat hat am 20. Januar 2021 die im Dezember 2020 eingeführten Änderungen des Covid-19-Gesetzes umgesetzt und den bereits bestehenden Massnahmenkatalog im Bereich Kurzarbeit erweitert: Die Karenzfrist wird rückwirkend per 1. September 2020 und bis zum 31. März 2021 aufgehoben. Auch wird die maximale Bezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung (KAE) bei mehr als 85 Prozent Arbeitsausfall von vier Abrechnungsperioden zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. März 2021 rückwirkend aufgehoben. Zudem wird der Anspruch auf KAE auf Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen und Lernende ausgeweitet. Die Anspruchserweiterung gilt bis zum 30. Juni 2021.

Mehr dazu: https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/seco/nsb-news.msg-id-82046.html

 

Covid-19-Stundung

Der Bundesrat führte eine befristete Stundung ein, die sog. Covid-19-Stundung. Sie soll KMUs die wegen der Coronakrise in Liquiditätsengpässe geraten, mit einem raschen, unbürokratischen Verfahren eine vorübergehende Stundung von drei Monaten gewähren. Dies erlaubt es ihnen, sich zu reorganisieren und sich für die Zeit nach der Krise aufzustellen. Das Verfahren und die Anforderungen an die Stundung sind bewusst sehr einfach gehalten, damit eine möglichst grosse Zahl von Unternehmen davon Gebrauch machen kann.

 

Neues Coronavirus: Webseite des Seco

Eine umfangreiche Webseite mit dem Titel «Neues Coronavirus» wurde vom Seco aufgeschaltet. Sie legt den Fokus auf die wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus, erklärt die Instrumente im Detail und erläutert die verschiedenen Vorgehensweisen der betroffenen Personen und Branchen.

Mehr dazu: https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Arbeit/neues_coronavirus.html

 

Unterstützungsmassnahmen seitens des privaten Sektors

Einige Einrichtungen, Stiftungen und Unternehmen bieten KMU, die infolge der Ausbreitung des Coronavirus in Schwierigkeiten geraten sind, Hilfe in Form von Finanzierungen oder Beratung an.

Mehr dazu: https://www.kmu.admin.ch/kmu/de/home/praktisches-wissen/finanzielles/finanzierung/beteiligungsfinanzierung/crowdfunding/unterstuetzungsmassnahmen-seitens-des-privaten-sektors.html